Das Lied von der Erde


Die Welt an sich zu sehen, zu lauschen und in aller Demut zu lernen, jedem Ding, jedem Phänomen eine seinem eigenen Wesen gemäße Wertschätzung zu schenken, ist das Grundanliegen von John Burnside, dem international renommierten, in Schottland lebenden Schriftsteller.


Die Künstler bei den Internationalen Autorentagen in Schwalenberg – zu denen auch Burnside selbst gehören wird - widmen sich in Lesungen, Reden, Gesprächen, einer Ausstellung und Konzerten dem Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Natur.


Für John Burnside war ein Zuhause real nie vorhanden, es musste erfunden werden im Schreiben. So sieht er als Aufgabe der Kunst, mit Ehrerbietung und Phantasie das gerechte Zuhause zu imaginieren, das diese Welt sein sollte. Die Vorstellung von einem gerechten Zuhause ist eng verknüpft mit der Fragestellung, was einen guten Menschen auszeichnet. John Burnside spricht davon, ein Gefühl für die komplexe Natur der Ereignisse und Phänomene zu entwickeln als eine Art re-sanctification – Wieder-Heiligung – im weltlichen Sinne.


Allgemeine Informationen: www.literaturbuero-owl.de