Publikation: Jürgen Brôcan, Wacholderträume




Jürgen Brôcan

Wacholderträume

Edition Rugerup, Berlin 2018



In seinem sechsten größeren Gedichtband umkreist Jürgen Brôcan (* 1965), Lyriker, Übersetzer, Kritiker, Herausgeber und Träger des Literaturpreises Ruhr 2016, malende Autoren und literarisch begabte Maler, begibt sich auf die Spuren der Droste, besucht C.F. Meyer in der Anstalt, sieht Robert Walser im Schnee liegen, geht den Naturdarstellungen der Düsseldorfer Malerschule nach, die bis in die Neue Welt reichen, entdeckt das Aktuelle im Historischen, betrachtet Gemälde, hört Musik und erkundet wie immer bekannte oder weniger bekannte Orte im Ruhrgebiet. „In allen diesen Gedichten bilden Eigenerfahrung und Andererfahrung im Lesenden eine schillernde Symbiose. Etwas, das das Rätselhafte im Gedicht ausmacht, es zu einem geheimnisvollen, heilenden Text formt, an dem man forschen muss, um zum beglückenden Ergebnis zu gelangen.“ (Text: Verlagstext, Zitat: Ralf Thenior)



Die Kunststiftung NRW hat den Autor mit einem Arbeitsstipendium gefördert.