17. Inselfestival, Hombroich


17. – 21. Mai 2018
Museum Insel Hombroich & Raketenstation Hombroich


 
In Zeiten der Unruhe, Angst und Bedrohung verengt sich das Denken oft auf einfältige Ansichten, die populistischen Tendenzen lange verschlossene Türen öffnen. Hier muss Kulturarbeit gegensteuern und der Einfalt ein differenziertes Menschenbild für die Würdigung des Anderen in der Reflektion des Eigenen bieten.

Das 17. Inselfestival will seinen Beitrag hierzu leisten, indem es, überzeugt von den europäischen Ideen, besonders die Musik von den Rändern Europas vorstellen möchte, jenen Außenbezirken, die so wesentlich sind für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Mit den Mitteln der Kunst und mit offenen Augen den Verblendungszusammenhängen zu widerstehen, als besonnener Fürsprecher der Vielfalt und des Anderen.

So wird Neue und Neueste Musik aus Island, Skandinavien, dem Baltikum, dem Kaukasus, Rumänien, Ungarn und Spanien von namhaften Solisten und Ensembles interpretiert werden. Zu nennen sind hier die auf Neue Musik spezialisierten Ensembles Recherche, Trio accanto, Trio Catch und Minguet Quartett sowie das spanische Fukio Saxophon-Quartett. Erstmals nehmen zwei ungarische Pianisten aus dem Building Bridges Projekt von András Schiff am Inselfestival teil. Ebenso debütiert der junge Trompeter Simon Höfele, der als Preisträger verschiedener Wettbewerbe seine große Karriere gerade startet und sich gerne der Neuen Musik öffnet.
(Text: Inselfestival Hombroich)
 
 

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Das Festival wird von der Kunststiftung NRW gefördert.