Raimund Hoghe: Avec les temps


   



Im Mai 2019 wurde der Düsseldorfer Künstler Raimund Hoghe siebzig Jahre alt. Zu diesem Anlass widmet die Kunststiftung NRW ihm das Jubiläumsprojekt "Avec les temps", am 6. September 2019 in der Kunststiftung NRW!


Mit seinem Projekt "Avec les temps" setzt Raimund Hoghe seine Reihe der auf einen bestimmten Raum bezogenen Projekte fort. In den letzten Jahren entstanden so Arbeiten u.a. für den Skyroom des French Institute in New York, den Innenhof von Montpellier Danse, den ehemaligen Kirchenraum des Collège des Bernardins in Paris und das Künstlerhaus Bethanien in Berlin. Die Kunststiftung NRW ist jetzt der erste Ort in Düsseldorf, für den Raimund Hoghe eine in dieser Form nur einmal gezeigte Aufführung entwickelt.


Die Vorstellung gibt auch Einblick in Hoghes Arbeiten für die Bühne. Szenen aus verschiedenen Stücken tauchen in Fragmenten auf und werden neu zusammengesetzt – immer in Bezug zu dem Raum, in dem die Vorstellung stattfindet. Dabei geht es nicht um ein "Best of...", sondern um die Erinnerung an jene Momente, die wichtig sind – nicht nur auf der Bühne.



Raimund Hoghe: Konzept, Regie, Choreografie, Tanz

Luca Giacomo Schulte: Künstlerische Mitarbeit

Eine Produktion von: Raimund Hoghe – Hoghe + Schulte GbR (Düsseldorf)



Als Jubiläumsprojekt gefördert von der Kunststiftung NRW.



Foto: Katja Illner



Foto: Katja Illner



Foto: Katja Illner



Foto: Katja Illner



Foto: Katja Illner



Foto: Katja Illner




Raimund Hoghe, Autor und Choreograf, wurde im Mai 2019 siebzig Jahre alt – ein Jubiläum, anlässlich dessen die Kunststiftung NRW ihm die Publikation „Wenn keiner singt, ist es still“, den Abend „Avec les temps“, sowie ein Filmportrait widmet. In dem folgenden Gespräch mit dem Künstler wird deutlich, dass Schreiben, Dramaturgie, Choreografie und Tanzen sich durchdringen, dass sie gleichwertig, ja eins für ihn sind – „Realitätspartikel“, die das Unsagbare poetisch wie pointiert umkreisen.




Im Gespräch mit Raimund Hoghe from Kunststiftung NRW on Vimeo.



Ein Interview von Christina Irrgang

im Auftrag der Kunststiftung NRW

anlässlich 30 Jahre Kunststiftung NRW

sowie der Jubiläumspublikation:

„Raimund Hoghe: Wenn keiner singt, ist es still. Porträts, Rezensionen und andere Texte“, herausgegeben von der Kunststiftung NRW, Theater der Zeit, Berlin 2019.



Regie und Schnitt: Florian Heinzen-Ziob

Kamera: Igor Novic

Ton: Armin Badde

Produktion: polyphem


© 2019 Kunststiftung NRW



Quellennachweise:


„[...] wir müßten anders leben. Ganz anders“, Wolf, Christa, in: dies., Sommerstück [Suhrkamp, Frankfurt am Main 2013, S. 28], hier zitiert nach Hoghe, Raimund: „Und weben der Menschheit einen wärmenden Mantel – Anmerkungen zu der Arbeit des Fotografen Stefan Moses“, in: Hoghe 2019, S. 118-121, hier S. 121 [erstmals erschienen in: Abschied und Anfang, Ostdeutsche Porträts 1989 – 1990 von Stefan Moses, Deutsches Historisches Museum Berlin, Edition Cantz, Stuttgart 1991].


„Sich einlassen. Zum Beispiel auf Menschen. Versuchen, im Fremden auch etwas von sich zu finden“, Hoghe, Raimund, in: ders., „Kontaktversuche – Pier Paolo Pasolini als Zeichner“, in: Hoghe 2019, S. 33-37, hier S. 34 [erstmals erschienen in: Verlag Balance Rief S. A. Basel, Februar 1982].




Raimund Hoghe: Avec les temps