Zeichen gegen den Krieg |
Lehmbruck-Museum, Duisburg


Unter dem Eindruck der Ereignisse im Ersten Weltkrieg entstand 1915 Wilhelm Lehmbrucks Plastik „Der Gestürzte“. Noch heute gilt sie als eindrucksvolles Mahnmal gegen Krieg, Gewalt und Unterdrückung. Die Haltung des rheinischen Bildhauers ist im Lehmbruck Museum Ausgangspunkt für eine Ausstellung mit dem Titel „Zeichen gegen den Krieg – Antikriegsplastik von Lehmbruck bis heute“, die mögliche Formen des Widerstands und des Umgangs mit dem Thema Krieg zur Diskussion stellt. Die Ausstellung in Duisburg, die am 11. September eröffnet wird, ist Teil des in Deutschland einzigartigen Verbundprojektes „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“, mit dem der Landschaftsverband Rheinland (LVR) noch bis Mitte 2015 an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor rund 100 Jahren erinnert.

Gezeigt werden Arbeiten von 21 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Erscheinungsformen und Begleiterscheinungen kriegerischer Konflikte beschäftigen.
Die Werke machen in unterschiedlicher Weise unsere eigene Verletzlichkeit spürbar. Das Spektrum der künstlerischen Ausdrucksformen umfasst Skulpturen, Installationen, Rauminszenierungen, Wandarbeiten, Video- und Fotoarbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie dem Libanon, Israel, USA, Deutschland, Chile, Bosnien und Herzegowina, England, Peru, Serbien, Spanien, Tschechien und Vietnam.


Allgemeine Informationen: www.lehmbruckmuseum.de