Dortmunder Neu Gold – Kunst, Bier & Alchemie | Dortmunder U


Von deutschen Gemälden des 19. Jahrhunderts bis zu japanischen Zeichentrickserien der Gegenwart: Die Ausstellung „Dortmunder Neu Gold – Kunst, Bier & Alchemie“ konfrontiert Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler mit Objekten aus der langen Kulturgeschichte des Bieres.


Michael Sailstorfer „Hang over“, 2004, Bierflaschen, Eisen, Kühlsystem, Neonröhre, Elektronik 120 x 47 1/4 cm | Courtesy Michael Sailstorfer und KÖNIG GALERIE | Foto: Gert Elsner


„Neu Gold” betrachtet Brauen und Bier als Bilder für Verwandlungsprozesse: Malz und Hopfen werden zu Dortmunder, Kohle und Stahl werden zu alchemischem Gold. Nüchterne Hänflinge werden zu bierbäuchigen Prachtkerlen, ein Grundnahrungsmittel wird zum Exportschlager und aus einer Brauerei entsteht ein Museum.

 

Eva Teppe: „Shinjuku Twilight“, Fotografie, 2008

 

Anker und Ausgangspunkt der Reise von der Braukunst zur Kunst ist die Stadt Dortmund und ihr Wahrzeichen, das Dortmunder U. Wie kein anderes Gebäude widerspiegelt es den für das Ruhrgebiet typischen Strukturwandel von der Industrie zur Kultur. Das bevorstehende Jubiläum des Reinheitsgebots, auf das sich die deutschen Bierbrauer seit fünfhundert Jahren berufen, bietet den aktuellen Anlass zur Ausstellung. Auch das Wiedererstarken kleiner Brauereien und die Craft Beer-Bewegung sind Gründe, sich dem flüssigen Gold zuzuwenden.

 

Doerte Kraft: Ohne Titel, 2012, Mischtechnik auf Leinwand, 220 × 200 cm

 

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Allgemeine Informationen: www.dortmunder-u.de