Marler Medienkunst-Preise 2016 | Skulpturenmuseum Glaskasten Marl


 

Video- und Klangkunst gehören in Marl zum Markenkern des Museums, gleichberechtigt neben der schon im Namen präsenten Skulptur. In der ganzen Welt sind in den vergangenen Jahren Klangkunst- und Videofestivals gegründet worden, und nicht zuletzt deswegen haben sich die „neuen Medium“ in der Kunstwelt durchgesetzt. Das Skulpturenmuseum hat dazu beigetragen und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Video- und seit 15 Jahren mit Klangkunst.


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Das Marler Konzept der gemeinsamen Ausstellung von Video- und Klangkunst gründet auf der Tatsache, dass die beiden dominierenden menschlichen Sinneswahrnehmungen, also Hören und Sehen, von Künstlern verstärkt in einem Kunstwerk gleichberechtigt gestaltet werden. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass vorhandene Eigenheiten durch das Ausstellungskonzept nivelliert werden sollen. Gleichwohl kann bei einigen Kunstwerken von einem Gleichgewicht zwischen Bild und Klang gesprochen werden, denn es scheint kaum möglich zu sagen, ob das Optische oder das Akustische für die künstlerische Wirkung wichtiger ist. Deswegen haben wir uns entschieden, den Marler Videokunst-Preis und den EUROPEAN SOUNDART AWARD wieder ein gemeinsames Thema zu geben und beide erneut zum Thema „Raum“ auszuschreiben. Zu sehen sind 32 Werke, die sich im gesamten Museum verteilen, im Außenraum und im gegenüber liegenden Einkaufszentrum „Marler Stern“.



Allgemeine Informationen:  Skulpturenmuseum Glaskasten Marl