Elaine Cameron Weir im Dortmunder Kunstverein


Elaine Cameron-Weir, viscera has questions about itself, 2017, Installationsansicht, New Museum, New York, courtesy der Künstlerin und Hannah Hoffman, Los Angeles. Photo: Elaine Cameron-Weir



Die Skulpturen der in New York lebenden Künstlerin Elaine Cameron-Weir (*1985 in Alberta, Kanada) kombinieren außergewöhnliche, natürliche Elemente wie Mineralien, Räucherwerk und Muscheln mit handgemachten oder auf Onlineportalen wie ebay ersteigerten industriellen Objekten. Hellblau leuchtende Neonröhren, metallische Tische, Spiegel, und Utensilien aus der Medizinindustrie sowie mittelalterliche Kettenhemde und gegerbtes Leder evozieren im Zusammenspiel ein Laboratorium oder eine Kammer für geheime Experimente. Begleitet von Symbolen wie dem Fallschirm oder der Schlange, die durch die Fähigkeit der Häutung für Regeneration und Erneuerung steht, fusioniert sie Organisches mit technoiden, industriellen und unbelebten Materialien.

Wie eine futuristische Alchemistin produziert sie Bilder, die uns über die technologischen Entwicklungen und den eventuell nahenden Zustand des Posthumanen nachdenken lassen. Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland entwickelt die kanadische Künstlerin eine Reihe neuer skulpturaler Arbeiten.

(Text: Dortmunder Kunstverein)



Die Ausstellung wird von der Kunststiftung NRW gefördert.



Ausstellungsdauer:


26.05. bis 22.07.2018


Dortmunder Kunstverein

Park der Partnerstädte 2

44137 Dortmund



Elaine Cameron-Weir, aftermath, when the restraints bound them to their will, 2017. Parachute silk, stainless steel



Detail view Elaine Cameron-Weir, wave form walks the earth, 2017



Elaine Cameron-Weir, viscera has questions about itself, 2017, Installationsansicht, New Museum, NY