Georg Trakl Preis für Lyrik 2017
geht an Oswald Egger


Oswald Egger, Foto: K.Hinsberg



Anlässlich des 130. Geburtsjahres von Georg Trakl geht der mit 8.000 Euro dotierte Georg Trakl Preis für Lyrik 2017 an den in Südtirol geborenen deutschsprachigen Schriftsteller Oswald Egger, der auf der Raketenstation Hombroich lebt und arbeitet.


Der Preis wird seit 1952 jeweils anlässlich runder und halbrunder Geburts- oder Todestage des Dichters Georg Trakl vergeben. Die Vergabe erfolgt über Vorschlag einer dreiköpfigen Jury.

2017 gehörten der Jury Eleonore de Felip (Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck), Holger Pils (Lyrik Kabinett München) und Norbert Christian Wolf (Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg) an. Sie sprachen sich einstimmig für den 54-jährigen Lyriker Oswald Egger aus, gab Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn kürzlich bekannt.


"Seine umfangreichen, kunstvoll komponierten Gedichtbücher beeindrucken, durch die außerordentliche evokative Kraft, Kühnheit, Originalität und Musikalität der Sprache", so die Jurybegründung.


"Der Georg-Trakl-Preis 2017 ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Lyrik im deutschsprachigen Raum. Es freut mich, diesen Preis heuer an den namhaften Lyriker Oswald Egger für sein bisheriges Gesamtwerk überreichen zu können", so Schellhorn.


"Ich freue mich ausgesprochen, den Georg Trakl-Lyrikpreis zu bekommen, in einer bemerkenswerten Reihe von großartigen Lyrikerinnen und Lyrikern, die mir sehr vertraut sind und zuallererst natürlich der Namenspatron, mit seinem von sporadischen Zeitgeistverstrickungen unbeirrten poetischen Tun, welches mich seit meiner Jugend begleitet, irgendwie sogar unentwegt. Ich, ein freudiger Zwerg auf den Schultern des Riesen, bedanke mich namentlich bei der Jury sehr herzlich für die Ehre und den Ansporn", so Preisträger Oswald Egger.


Die  Preisverleihung findet am 3. November 2017 in Salzburg statt.


Weitere Informationen erhalten Sie bei Pressesprecherin Johanna Jenner