16. Straelener Atriumsgespräch mit Sasha Marianna Salzmann


Foto: Suhrkamp Verlag                                       Sasha Marianna Salzmann, Foto: Stefan Loeber



Im Rahmen des 16. Straelener Atriumsgesprächs trifft Sasha Marianna Salzmann vom 20. bis 23. November 2017 die Übersetzerinnen und Übersetzer ihres Romans „Außer sich".


Am 22. November 2017 um 19.30 Uhr liest die Autorin in den Räumen des Europäischen Übersetzer-Kollegiums aus ihrem Buch.


Die Straelener Atriumsgespräche wurden 2007 von der Kunststiftung NRW und dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen initiiert und werden seither von der Kunststiftung NRW gefördert.

 



Über das Buch:  


Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht. Wer sagt dir, wer du bist? Davon und von der unstillbaren Sehnsucht nach dem Leben selbst und seiner herausfordernden Grenzenlosigkeit erzählt Sasha Marianna Salzmann in ihrem Debütroman „Außer sich“. Intensiv, kompromisslos und im besten Sinn politisch.(Verlagsinformation)



Über die Autorin:


Sasha Marianna Salzmann studierte Literatur/Theater/Medien an der Universität Hildesheim sowie Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Sie ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin und war Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins freitext. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Hausautorin am Maxim Gorki Theater Berlin und war dort bis 2015 Künstlerische Leiterin des Studio Я. Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt und sind mehrfach ausgezeichnet. „Außer sich“ ist ihr Debütroman, mit dem sie 2017 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. (Verlagsinformation)



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