NOperas!
Ausschreibung für die zweite Spielzeit der jungen Förderinitiative des aktuellen Musiktheaters




Heute startet die Ausschreibung für die zweite Spielzeit der jungen Förderinitiative des aktuellen Musiktheaters. Bis zum 20. Juni 2019 können sich Teams von Theatermacher*innen mit Konzepten für ein Musiktheaterprojekt in Zusammenarbeit mit den Opernhäusern in Bremen, Halle und Wuppertal bewerben!


Ab sofort läuft die zweite Ausschreibung für die Förderinitiative NOperas! Damit erhalten Theatermacher*innen die Möglichkeit, innerhalb der Spielzeit 2020/21 ein Musiktheaterprojekt bundesweit in Zusammenarbeit gleich mehrerer deutschsprachiger Stadttheater zu realisieren. Bis zum 20. Juni 2019 können sich europaweit Teams bewerben, die gemeinsam das Zusammenspiel der Theaterebenen (Komposition, Text, Regie, Bühne) verantworten.



Was ist NOperas? – Im Rahmen der 2019 vom Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm) gestarteten Förderinitiative NOperas! schließen sich für jeweils drei Spielzeiten drei Theater zu einem Verbund zusammen. Gemeinsam realisieren sie in jeder Saison ein Projekt, das an allen drei Häusern gezeigt wird. Damit sind bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 in dieser Veranstaltergemeinschaft drei Produktionen mit insgesamt neun Premieren geplant. Über die von den Theatern eingebrachten Ressourcen hinaus (Bühnenpersonal, Technik, Gewer­ke und Infrastruktur) stellen der feXm und die Theater für jede Produktion ein Produktions­budget in Höhe von bis zu 200.000 Euro bereit. Innerhalb der vereinbarten drei Spielzeiten stellen die beteiligten Häuser abwechselnd die Erst- und Nachfolge-Produktionsstätten.


Wer macht mit? – Beteiligt sind innerhalb des laufenden Turnus die Oper Halle, die Oper Wuppertal und das Theater Bremen. Mit der jetzt gestarteten Ausschreibung für die Spielzeit 2020/21 geht die Zusammenarbeit dieser Häuser in die zweite Runde. Erstproduzierendes Haus wird diesmal die Oper Halle sein.


Wer wählt aus? – Über die vom feXm getragenen Projekte entscheidet eine siebenköpfige Jury mit den Vertretungen des Trägers und der beteiligen Häuser sowie mit drei unabhängigen Expert*innen aus dem Bereich des aktuellen Musiktheaters. Der Jury gehören an: Titus Engel (Dirigent), Dr. Christian Esch, Vorsitz/Csaba Kézér (NRW KULTURsekre­tariat/Kunststiftung NRW), Brigitte Heusinger (Theater Bremen), Florian Lutz (Oper Halle), Prof. Dr. Matthias Rebstock (Regisseur und Musikwissenschaftler), Leonie Reineke (Journalistin), Berthold Schneider (Oper Wuppertal).


Zuletzt wurde die erste Projektidee mit dem Titel CHAOSMOS für die Spielzeit 2019/20 ausgewählt und bereits auf www.noperas.de vorgestellt. Premierentermine: Oper Wuppertal: 11. Januar 2020, Oper Halle: 3. April 2020, Theater Bremen: 20. Juni 2020.



Der Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm):


Mit dieser gemeinsamen Initiative bieten das NRW KULTURsekretariat und die Kunststiftung NRW ausgewählten Teams von Theatermacher*innen die Möglichkeit, im Verbund mit Schauspiel- und Opernhäusern in NRW experimentelle Musiktheaterprojekte zu realisieren. Als Förderinitiative orientiert sich der feXm an einem erweiterten, nicht auf Formen der zeitgenössischen Oper fixierten Musiktheaterverständnis. Bis Mitte 2018 konnten insgesamt 14 Uraufführungen an neun Theatern in NRW realisiert werden, die zugleich das ganze Spektrum unterschiedlicher Ästhetiken, Formate und Arbeitsweisen des zeitgenössischen Musiktheaters abbildeten. Im Rahmen des feXm entsteht außerdem zurzeit das Projekt »Something out there?« von François Sarhan, das am 25. Mai 2019 im Maschinenhaus Essen der Öffentlichkeit vorgestellt wird.


»NOperas!« – eine Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In gemeinsamer Trägerschaft von NRW KULTURsekretariat und Kunststiftung NRW, in Kooperation mit Oper Halle, Oper Wuppertal und Theater Bremen.



Ausführliche Informationen zu Ausschreibung und Bewerbung finden Sie > hier



Text: feXm



NOperas! Ausschreibung